Tag 11 · Santiago de Compostela: Küstenweg und Spirituelle Variante

Kloster Armenteira – Vilanova de Arousa (25 km)

25 Mai 2023

Von Romeu Maia

Heute war die Etappe von 25 km ein Abstieg auf die andere Seite des Berges bis Vilanova de Arousa, auf der Stein-und-Wasser-Route. Der Weg war einer der schönsten: Ich begann oben auf dem Berg und stieg mitten durch den Wald ab, mit dem Fluss und den Steinen am Weg.

Am Fuß des Berges hielt ich zum Frühstück im Pé Eira RestoBar an. Dann folgte ich dem Fluss Umia bis zur Ría de Arousa, der wir bis Vilanova de Arousa folgten.

Unterwegs blieb ich noch stehen, um mit einem Bauern zu plaudern, der an diesem Tag seinen Weinberg spritzte, einen Tag früher als geplant, denn für den nächsten Tag waren Winde von über 10 km/h angekündigt, und wenn das der Fall ist, ist das Spritzen verboten, und wer sich nicht daran hält, riskiert eine Geldstrafe.

Die Etappe war lang, aber schön, und am Ende machte sich die Hitze schon bemerkbar. Kurz vor Vilanova und noch vor der Überquerung der Brücke kam ich an ein paar schönen Stränden vorbei, die mir sofort Lust auf ein Bad machten.

Aber ich ging weiter, da ich schon fast da war, und nachdem ich mich in der Herberge eingerichtet hatte, die in einer städtischen Sporthalle liegt und in der ich 10 € zahlte, ging ich in den Supermarkt, um ein paar Sachen fürs Mittagessen zu kaufen.

Mit vollem Bauch ging ich mit Natalie an den Strand der Ría de Arousa, wo wir den Nachmittag in der Sonne ausgestreckt verbrachten, nachdem wir in der Ría gebadet hatten.

Am späten Nachmittag ging ich auf die Terrasse, um ein Bier mit 0 % Alkohol zu trinken. Ja, die Herausforderung geht weiter, und Natalie und ich halten sie beide durch.

Abends gingen wir zum Abendessen ins Mesón O Timón: gedämpfte Miesmuscheln und Tigermuscheln, die mit Béchamel überbacken und im Ofen gratiniert werden, dazu ein Salat und ein Mega-Bocadillo. Das Abendessen war ein Spektakel wegen des starken Windes, wir mussten tausend Vorsichtsmaßnahmen treffen, um alles auf dem Tisch festzuhalten, damit nicht alles wegflog.

Nach dem Abendessen machte ich noch einen Spaziergang an der Ría mit Natalie, die mir erzählte, dass sie vor Kurzem den Bootsführerschein für Boote bis 20 Meter gemacht hatte, was mich überraschte.

Dann war Zeit zum Ausruhen. Es fehlt nicht mehr viel Weg, ich rechne damit, am Samstag in Santiago anzukommen.

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