Heute war Ortswechsel, und morgens habe ich zum ersten Mal die Metro von Neu-Delhi zum Flughafen genommen, für 64 Rupien. Die Metro ist ziemlich ruhig im Vergleich zum Verkehr oben, mit relativ neuen Waggons. Die Fahrt dauerte 30 Min., und danach kam 1 Stunde Flug mit Air India für 32 € (3200 Rupien).
Bei der Ankunft am kleinen Flughafen von Udaipur stellte ich fest, dass es keine öffentlichen Verkehrsmittel gab und die Stadt 25 km entfernt lag, also habe ich einen Driver (inoffizielles Taxi) ausgehandelt, für 600 Rupien bis 500 Meter vor dem Hotel, ja, denn ich wohne in der Altstadt von Udaipur, und dort sind nur Motorräder und Tuk Tuks erlaubt, also bin ich 5 Min. bis zum Hotel gelaufen.
Als ich im Hostel ankam, 2700 Rupien für 3 Nächte, und mich eingerichtet hatte, bin ich auf die Terrasse gegangen, denn dort sollte es Chai und einen lokalen Snack geben, und ich blieb dort und genoss die Aussicht auf den Pichola-See. Zu der Zeit kamen auch einige indische Touristen, um von der Terrasse Drachen steigen zu lassen, und ich habe sogar geholfen, einen Papierballon wie zum Johannisfest starten zu lassen.
Denn heute ist das Drachenfest (Kite Festival oder Fest des fliegenden Drachens), das am 14. Januar in Indien gefeiert wird und ein Ereignis ist, das die Ankunft des Frühlings, das Ende des Winters und Glück symbolisiert. Während die Drachen flogen, verschwand die Sonne schon hinter den Bergen, auf denen der Monsoon Palace steht.
Nach etwas Geselligkeit bin ich schließlich mit 2 Franzosen, die ich kennengelernt hatte, im Green Grotto essen gegangen, und ich hatte ein Veg Biryani, gebratenen Reis mit Gemüse, Mandarine und Gewürzen.
Bevor ich das Restaurant betrat, habe ich noch ein Ritual im kleinen Tempel Limbaj Mata Mandir miterlebt, der voller Weihrauchrauch war, mit einem ohrenbetäubenden Lärm von Gläubigen, die Glocken läuteten, während andere Wedel schwenkten, und dazu eine bunte Beleuchtung, die eher an eine Disco erinnerte.
Danach habe ich mir eine Volkstanzshow Dharohar angesehen, mit Marionetten und Balanceakten, bei der der Künstler mit einem ganzen Stapel Töpfe auf dem Kopf tanzte und auf Glas trat.
Bevor ich zum Hostel zurückkehrte, habe ich noch die Umgebung erkundet und mich nach dem Wechselkurs und der ayurvedischen Massage erkundigt und ein paar Sachen fürs Frühstück eingekauft, denn morgen um 6 Uhr will ich in den Bergen den Sonnenaufgang sehen.