Redondela – Pontevedra (20 km)
23 Mai 2023
Von Romeu MaiaHeute bin ich um 6 Uhr Richtung Pontevedra aufgebrochen. Um 8 Uhr überquerte ich schon die mittelalterliche Brücke von Sampaio und war schon auf halbem Weg nach Pontevedra, wo ich um 11 Uhr mit 20 gelaufenen km ankam.
Die Herberge öffnete erst um 13 Uhr, also nutzte ich die Zeit zum Ausruhen. Dann ging ich zum Check-in in der Herberge, zahlte die 8 € und ging duschen.
Inzwischen kam Natalie, die später aus der Herberge in Redondela losgegangen war, und brachte João und mir ein Geschenk, ein Santiago-Symbol, das „Buen Camino“ wünscht, das ich sofort an den Rucksack genäht habe.
Dann gingen wir ins Stadtzentrum, wo ich im „Restaurante Novo Soto“ das Tagesgericht aß. Als 1. Gang „Huevos en lo Plato“ und als 2. „Parrillada de pescado“, dazu ein Bier und als Nachtisch einen Schokoladenkuchen, alles für 11 €.
Als wir die Terrasse des Restaurants verließen, war es schon nach 16 Uhr.
Dann machte ich einen Rundgang durch die Altstadt und kam am Convento de São Francisco de Pontevedra, an den Ruinen von São Domingos und an der Praça da Ferraria vorbei, wo ich mit João im RestoBar Savoy Kaffee trank.
Inzwischen ging Natalie in ein Geschäft, um ein Kleid zu kaufen, und wie glücklich sie über die Neuerwerbung war.
Dann gingen wir zu dritt zur Basilika Santa Maria Maior und stiegen bis zum Turm hinauf, um danach auf einer Terrasse Halt zu machen und uns abzukühlen, denn die Sonne war heiß.
Danach gingen wir in die Bar Pitillo mit einer rumänischen Pilgerin namens Sílvia, die morgens mit Natalie gewandert war und sich uns für ein Bier anschloss.
In diesem Moment forderte mich Natalie heraus, für den Rest der Reise kein alkoholisches Bier mehr zu trinken und kein Schweinefleisch mehr zu essen, und sie würde mit dem Rauchen aufhören.
Ich nahm die Herausforderung an, und jetzt schauen wir mal, wie es morgen läuft.
Inzwischen war es fast 21 Uhr, und wir gingen in den Supermarkt, der um 21:30 Uhr schloss, um etwas fürs Frühstück und die Reise morgen zu kaufen. Wir kauften auch etwas fürs Abendessen und aßen in der Herberge etwas Leichteres.
Morgen ist einer der härtesten Tage, wir steigen zum Kloster von Armenteira hinauf.
Wir haben den ganzen Tag versucht, eine Unterkunft zu reservieren, aber nichts, aber wir gehen trotzdem, wir werden schon irgendwo für die Nacht unterkommen.
Wenn ich dort ankomme, klingele ich einfach an den Türen, mal sehen, ob uns jemand aufnimmt.